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Leishmaniose

Die canine Leishmaniose ist eine schwerwiegende, chronische, zoonotische, Erkrankung mit einer endemischen Ausbreitung im Mittelmeerraum, Asien sowie Lateinamerika. Haupterreger der Erkrankung des Hundes ist Leishmania (donovani) infantum, synonym L. chagasi in der Neuen Welt. Es handelt sich hierbei um einen zu den Protozoen zählenden Blutparasiten, welcher zu seiner Entwicklung zwei Wirte, einen Insektenwirt (Engels- oder Sandmücken [engl.: sand flies]) und einen Wirbeltierwirt benötigt. Hunde stellen hierbei das Haupterregerreservoir für L. infantum dar, aber auch andere Mitglieder der Familie Canidae können als Wirbeltierwirt fungieren. Das klinische Erscheinungsbild ist sehr variabel. Es können u. a. Haut- und Augenveränderungen, Gewichtsverlust, Lymphknotenschwellungen, Lahmheit, Nasenbluten, Durchfall etc. auftreten.