Korthals Griffon
Bis 60 cm großer schwerer Jagdhund, dunkel, kastanienbraun oder stahlgrau. Sein Haar ist hart und derb, erinnert beim Anfassen an Wildschweinborsten. Die Schlappohren sind mittelgroß und vorne anliegend.
Diese rauhaarige Jagdhundrasse wurde von dem in Deutschland lebenden Niederländer Eduard Korthals im ausgehenden 19. Jahrhundert aus vielen europäischen Hunderassen dieses Jagdhundtyps herausgezüchtet. Nach 15 Jahre schaffte er es einen, nach Aussehen und Leistung einheitlichen Stamm zu schaffen und 1886 einen Standart festzulegen, der 1929 erst revidiert wurde. Kothals selbst wollte keine Auftrennung der rauhaarigen Vorstehhunde in Stichelhaar, Drahthaar und Korthals Griffon. Ein Antrag in dieser Richtung scheiterte 1888. Die Unterschiede zwischen Deutsch Drahthaar, Deutsch Stichelhaar und Griffon d’arrêt à poil dur – Korthals sind selbst für Fachleute nur sehr schwer, allenfalls über die Haarstruktur, festzustellen. Obwohl die Zucht in Deutschland geschah wird die Rasse als französische geführt.
Das französische Wort Griffon bedeutet „Rauhaar“ und ist die Bezeichnung für das rauhaarige Haarkleid.
Dunkel, kastanienbraun oder stahlgrau.
Diese Hunderasse wird als Jagd- und Vorstehhund auch für die Schweißarbeit verwendet.
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