Kleiner Münsterländer
Der Kleine Münsterländer ist eine von der FCI (102, Gr. 7, Sek. 1.2) anerkannte deutsche Hunderasse. Zu unterscheiden ist er vom Großen Münsterländer. Der Kleine Münsterländer kann in den unterschiedlichsten Geländeformen jagen, eignet sich als Vorstehhund ebenso wie zum Apportieren und hat eine ausgesprochene Passion zur Wasserjagd. Er kann auch in Meuten jagen und meldet häufig mit kräftigem Spurlaut.Er ist kleiner und leichter als der Große Münsterländer. Sein Kopf ist edel, ohne starken Stopp. Der Nasenrücken ist gerade und leicht konkav, die Lefzen sind gut schließend und fest anliegend.
Der Kleine Münsterländer ist der kleinste Vertreter der deutschen Vorstehhundrassen. Es ist dem deutschen Züchter Edmund Löns zu verdanken, dass der Kleine Münsterländer durch strenge Zuchtwahl speziell von 1925 bis 1935 seine Homogenität zurückerhielt, sich festigte und schließlich 1936 den gültigen Standard erhielt. Von Edmund Löns stammt auch die Bezeichnung Heidewachtel. Am meisten verbreitet ist der Kleine Münsterländer derzeit wohl in Frankreich, Schweden und Norwegen, wo man ihn überwiegend bei Waldjagden einsetzt.
Der Kleine Münsterländer ist ein intelligenter und temperamentvoller Hund. Er ist aufmerksam, menschenfreundlich, folgsam und wagemutig. Er besitzt eine gute soziale Bindung an seinen Führer, mit dem er gerne zusammenarbeitet. Außerdem ist sein Beutetrieb ausgeprägt und er liebt viel Bewegung, weshalb seine Haltung im städtischen Lebensraum nur bedingt zu empfehlen ist.
Er hat dichtes, mittellanges, glattes bis leicht gewelltes, fest anliegendes Haar. Vorderläufe mit „Federn“ (längere Haare), obere Hälfte der Hinterläufe behost (längere Haare), flach getragene Rute mit langer Fahne in braun-weiß und Braunschimmel. Die Grundfarbe des Haares ist Weiß oder Schimmel mit braunen Tupfen oder Platten oder braunem Mantel. Blesse und lohfarbene Abzeichen an Fang und Auge sind gestattet.
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