Miniatur Australian Shepherd
Der Unterschied des Miniature Australian Shepherds zum Australian Shepherd ist einzig und allein ihre Größe. Es gibt sie, wie auch den "Standard Australian Shepherd", in vielen Farbschlägen: Black, Blue Merle, Red, Red Merle. Alle Farbvarianten können weiße und/oder kupferfarbene Abzeichen haben.
Der "Miniature Australian Shepherd" entstand direkt aus den Australian Shepherd, eigentlich sogar parallel. Während der gesamten Geschichte der Australian Shepherds findet man immer wieder kleine (unter 18" / 45cm) Hunde in Dokumenten und auf Fotografien. Die Großvieh haltenden bzw. züchtenden Farmer bevorzugten einen größeren Hund für ihr größeres Vieh. Einige Besitzer und Züchter wollten jedoch weiterhin den kleineren Australian Shepherd.
1968 wurden die "Kleinen Aussies" von Doris Cordova in Norco im US-Bundesstaat Kalifornien wieder entdeckt. Doris Cordovas wohl berühmtester Hund Cordova's Spike wurde an Bill und Sally Kennedy weiter gegeben, um die Zuchtlinie weiter zu entwickeln. Zu dieser Zeit begann Chas Lasater des Valhalla Kennels ebenfalls, Miniature Australian Shepherds zu züchten. Cordova, Lasater und die Kennedys gründeten gemeinsam den ersten Club für die Rasse.
Der Miniature Australian Shepherds ist ein freundlicher, anpassungsfähiger Hund. Allerdings ist er nicht für Menschen geeignet, die ihm nicht genügend Beschäftigung geben können. Er lernt schnell und eignet sich auch für verschiedene Hundesportarten; so nimmt er zum Beispiel auch erfolgreich an Agilityturnieren und Hütetrails teil.
Wie bei Collies tritt bei dieser Rasse der MDR1-Defekt gehäuft auf,[1] der eine Überempfindlichkeit gegenüber mehreren Arzneistoffen hervorruft. Weitere Erbkrankheiten betreffen die Augen: Dazu gehören unter anderem die Collie Eye Anomaly (CEA), Katarakt und die Progressive Retinaatrophie (PRA).
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