American Staffordshire Terrier
Die folgenden Merkmale gelten als allgemein gewünscht, andere Formen können aber vorkommen.
Der Kopf ist groß, keilförmig und sehr kräftig. Die Nase ist schwarz, die Augen dunkel und rund, tief im Schädel gebettet und weit auseinander liegend, die Augenlider pigmentiert. Die Ohren sind hoch angesetzt und werden entweder als Rosenohr oder halbaufgerichtetes Stehohr (Kippohr) getragen. Grundsätzlich schwankt das Gewicht zwischen 20 und 30 kg. Eine Schulterhöhe von ca. 46 bis 48 cm für die Rüden und 43 bis 46 cm für die Hündinnen gilt als bevorzugte Größe.
Das Fell dieser Hunde ist kurz und glänzend. Jede Farbe ist mehrfarbig oder gefleckt zugelassen. Folgende Farbvarianten sind unerwünscht:
* Schwarz-loh: Gilt als Merkmal der Rassen Dobermann, Rottweiler und Manchester Terrier
* Leberfarben: fehlende Pigmentierungen an Nase (eher ein Merkmal der American Pit Bull Terrier), Augen und Lefzen können Autoimmunschwächen auslösen; bei mehr als 80% weißer Fellzeichnung ist das Risiko auf eine genetisch veranlagte Taubheit hoch.
Vom englischen Staffordshire Bullterrier unterscheidet sich der American Staffordshire Terrier durch seine etwa acht Zentimeter größere Schulterhöhe und ein zirka fünf Kilogramm höheres Gewicht.
Unter dem Namen American Staffordshire Terrier ist diese Rasse seit dem 1. Januar 1972 international anerkannt. Zuvor herrschte keine einheitliche Namensgebung. Die Hunde waren bekannt als „Pit Bull Terrier“, „American Bull Terrier“, „Yankee Terrier“ oder „Stafford Terrier“. Dadurch kam es zu vielen Verwechslungen, was mit dem heutigen Namen ausgeschlossen werden soll.
Der American Staffordshire Terrier gilt grundsätzlich als ausdauernd, intelligent, guter Wachhund, anhänglich und sehr verspielt. Im 19. Jahrhundert wurde er in England sogar als Familienhund auf beengtem Wohnraum gehalten. Aufgrund seiner Herkunft wird er als sehr sportlich angesehen und benötigt daher sehr viel Bewegung und Auslauf.
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